Interview: Robert Robsen

Robert Robsen aus Erlangen macht tiefgehende Akustikmusik mit poetischen Texten. Er spielt Gitarre, singt und dürfte vor allem Liebhaber von Musikern wie Matt Corby, Robert Francis oder William Fitzsimmons zum verträumten Zuhören bringen. 

Beschreibe deine Musik in drei Worten.
Schön. Super. Geil.

Seit wann machst du Musik?
Mit dem Gitarre spielen habe ich schon in der Grundschule angefangen, das erste selbst geschriebene Lied war denke ich so mit 16.

Wann kommen dir die Ideen zu deinen Liedern?
Meistens beim Rumprobieren auf der Gitarre. Da spiele ich dann ausversehen irgendwas, was sich gut anhört und daraus entwickelt sich dann alles andere. Manchmal schwirrt mir aber auch eine Melodie durch den Kopf, wenn ich kurz davor bin einzuschlafen. Dann muss ich immer aufstehen und die Idee aufnehmen, sonst habe ich sie am nächsten Tag vergessen.

Hast du Vorbilder die dich besonders inspirieren?
Das sind zu viele und auf so unterschiedliche Weise, da wüsste ich nicht wen ich besonders nennen sollte.

Wo hast du deine ersten Live-Erfahrungen gesammelt? Wie war das für dich?
Das war an der Musikschule in der ich Gitarrenunterricht hatte. Die haben einmal im Jahr auf irgendeinem Fest in der Stadt alle Schüler auf der Festbühne vorspielen lassen. Ich fand’s super.

Was willst du mit deiner Musik erreichen?
Ich mache Musik eigentlich nur, weil ich Lust drauf habe, da gibt’s kein höheres Ziel. Schön fände ich, wenn jemand allein im Zimmer oder mit Kopfhörern im Zug sitzt und dann bei einem Lied von mir richtig Gänsehaut bekommt. Wenn das mal jemanden wegen mir passiert wäre doch super.

Wenn du nur noch einen Künstler/eine Band hören könntest – welche wäre es?
The Kills. Dann könnte ich bei „Last Day of Magic“ immer verzweifelt an die Zeit zurück denken, als ich noch all die tolle Musik hören durfte.

Mit welcher Person würdest du gerne einen Tag lang tauschen? Und warum?
Jack Johnson. Da würde ich auf Hawai leben, tagsüber ein bisschen surfen gehen und abends dann an meiner nächsten Platte schreiben. Würde auch mal eine Woche mit ihm tauschen.

Was magst du an deiner Heimat Erlangen am meisten?
Ich mag, dass man im Sommer mit dem Fahrrad in zehn Minuten irgendwo im Grünen sein und in irgendein Gewässer springen kann.

In diesen Clubs sollte jeder Erlanger mal gewesen sein:
Strohalm. Ist zwar kein Club aber trotzdem. Und an einem Donnerstag im Alex-Wohnheim.

Wohin gehst du, wenn du neue Band (aus der Region) entdecken willst?
Am Dienstag zur offenen Bühne in den Strohalm. Da ist von Gesangstalent bis Stepptänzer alles dabei.


10 Kurze:

Welches Lied hast du zuletzt lauthals mitgesungen?
Taro von Alt-J.

Wann hast du zuletzt gelogen?
In diesem Interview. An welcher Stelle verrate ich aber nicht.

Fahrrad oder Ferrari?
Fahrrad natürlich.

Disco oder Bar?
Bar. Danach vielleicht noch in die Disco.

Was war dein persönliches Konzerthighlight als Fan?
Robert Francis.

Wenn du an Erlangen denkst, denkst du an?
Freunde.

Pflanzen – Essen oder Rauchen?
Kann man beides ganz gut.

Das wolltest du schon immer mal loswerden?
Seid nett zueinander und hört euch meine Musik an.

Wofür hättest du gerne einen Backstage-Pass?
Pearl Jam.

Welcher Actionheld wärst du am liebsten?
James Bond.

Robert Robsen auf Facebook

 


soundoferlangen.wordpress.com | facebook.com/soundofer

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