HEIMSPIEL – Das Festival

Bereits seit über 10 Jahren trifft sich unter dem Motto „Heimspiel“ die Erlanger Songschreiber-Szene in unregelmäßiger Regelmäßigkeit im Café Brazil oder anderen kleinen Lokalitäten zu familiären Konzerten, bei denen zu sparsamer akustischer Begleitung jeweils drei selbst verfasste Songs zum Besten gegeben werden. Immer wieder lädt man sich dazu auch Gäste aus der Region ein – und erstaunlich oft wird dabei auf Deutsch gesungen.

Grund genug, einige dieser talentierten Songpoeten in einem etwas größerem Rahmen zu präsentieren. Heimspiel – das Festival versammelt eine Auswahl der besten deutschsprachigen Künstler/innen und Bands aus der Region im luftigen Grün des E-Werk-Gartens.

Der bereits mit mehreren Preisen dekorierte Pianist und Sänger Tim Köhler aus Breitengüßbach singt mit rauer Stimme unprätentiöse Lieder, die am Wesentlichen rühren, während es seine Band versteht mit nobler Zurückhaltung ein Maximum an Wirkung zu erzielen.

Die in Fürth aufgewachsene Sängerin und Gitarristin Lena Dobler hat bereits den Kulturpreis der Stadt Fürth eingeheimst, ist in Japan aufgetreten und zählt mit ihrem eigenwilligen Indiepop zu den außergewöhnlichsten jungen Talenten Süddeutschlands.

Sale und die Gildes des guten Geschmacks wiederum arbeiten beharrlich an ihrer Version tanzbarer, intelligenter Popmusik – und haben seit kurzem mit der Vertonung von Texten des Dialektdichters Fitzgerald Kusz die fränkische Sprache für sich entdeckt.

Auch die Erlanger Lokalmatadoren Point & Die Spielverderber fahren mitunter gehörig in die Beine: Lakonische Alltagspoesie und skurriler Sprachwitz treffen auf Rhythm & Blues, Rock’n’Roll, Folk, Jazz und Funk.

Der junge Erlanger Raphael Kestler wird in Begleitung des „Godfathers of Heimspiel“ Nicolas Schmidt auftreten. Kestler hat sich mit seinem hochpoetischen, zarten Liedermacherfolk eine treue Fangemeinde erspielt.

Tom Liwa wird das Festival als einziger „auswärtiger“ Gast mit seinem Auftritt adeln. Der Duisburger Sänger, Songschreiber, Gitarrist, Ukulele- und Banjospieler hat Mitte der Achtziger Jahre die Band Flowerpornoes gegründet und daneben eine Vielzahl hochgelobter Alben unter eigenem Namen veröffentlicht.

Im Anschluss an die letzte Band zeigt das E-Werk ab ca. 22:00 Uhr im Open Air Kino den Film: „Rio Reiser – lass uns’n Wunder sein“.

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