Im Park mit Sorry James

Auf der Wöhrder Wiese liegt eine Picknickdecke ausgebreitet im Gras und lädt ein zu einer gemütlichen Gesprächsrunde mit Marius und Chris von der Nürnberger Alternative Rock Band Sorry James. Diese sind in Begleitung ihres Managers und langjährigen Freundes Yannik Exler von Bowtie Music hier.

Es ist der erste warme Sommersonntag im August. Die anderen Besucher der Wöhrder Wiese genießen die Sonne, entspannen im Schatten der wogenden Bäume oder lassen einfach mal die Seele baumeln. Einfach mal die Seele baumeln zu lassen scheint bei Yannik und Sorry James aktuell nicht auf dem Plan zu stehen. Nachdem Yannik bereits Erfahrungen im E-Werk und bei Awkward Music in London gesammelt hat, geht er nun mit der Gründung von Bowtie Music einen Schritt weiter auf seinem Weg in die Musikindustrie. Als Wegbegleiter bei den ersten Schritten der neugegründeten Künstleragentur dienen ihm Sorry James. Im Gegensatz zu ihrer Agentur haben Sorry James die Anfangswehen bereits überstanden und wollen nichts davon missen. Erfahrungen haben die Musiker in den letzten acht Jahren bei diversen Newcomerwettbewerben, sowie bei etlichen Jugendhausgigs gesammelt und feierten erfolgreich im beinahe ausverkauften MUZclub ihr Releasekonzert. Als Band seine Lektionen in Bezug auf den reibungslosen Konzertablauf bei kleinen Jugendclubgigs zu lernen ist, laut Sänger und Gitarrist Marius, die beste Grundlage um in einem größeren Konzertumfeld nicht unterzugehen. Hört man Manager Yannik zu, scheint die Band seiner Meinung nach eben diesen Jugendhausgigs entwachsen zu sein. Der Supportslot beim The Intersphere Konzert am 01. Oktober 2015 im E-Werk ist für sie ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

Sorry James live
Sorry James live

Mit Vorfreude und gewissen Erwartungen gehen die Jungs an den Auftritt mit The Intersphere heran, denn ebenso wichtig wie sich live zu präsentieren ist für die Band auch das Thema Networking. Der Schlüssel zum Erfolg sei, dass man zusammen mit anderen Bands groß wird, lautet Marius‘ Auffassung. Gitarrist Chris schließt sich dieser Meinung an, denn zu viel Konkurrenzdenken und Kampfgeist tue den meisten Bands auf Dauer nicht gut. Ein Kampf, dem allerdings auch Sorry James ausgesetzt sind, ist der um die Aufmerksamkeit der Fans auf Sozialen Netzwerken im Internet. Hier sieht die Band das Problem darin, dass die Fans oftmals größeres Interesse für das Lieblingsbier des Sängers, als für die neuen Songs zeigen. Doch für unsinnige, aufmerksamkeitsheischende Posts sind die Alternative-Rocker nicht zu haben.

Der Fokus bei Sorry James liegt eindeutig auf ihrer Musik, welche sich als Alternative Rock mit Hardcoreeinfluss oder wie sie es selbst gerne schreiben „Storytelling Rock“ bezeichnen lässt. Auf Texte wird sehr viel Wert gelegt. Durch ihre musikalischen Wurzeln, die sie mit amerikanischen und englischen Rockbands verbindet, ist die englische Sprache das ehrlichste Ausdrucksmittel für die Band. Trotz des aktuellen Trends hin zu deutschsprachiger Lyrik, lassen sich die vier Nürnberger mit Yanniks voller Unterstützung nicht in ihrem Schaffen beirren. Es werde im Proberaum leidenschaftlich gerne über Musik diskutiert, doch in den wesentlichen Punkten komme man immer auf einen Nenner. Für die Zukunft stecken schon viele Ideen, wie etwa Touren auch abseits Deutschlands, in den Köpfen der Musiker, die sie mit der Hilfe von Bowtie Music und mit neuem Schlagzeuger realisieren möchten.

Mehr Infos findet ihr unter:
www.facebook.com/sorryjameswww.bowtie-music.com
Die aktuelle EP „Tides“ gibt’s hier zu Hören.

Alle Infos zum Konzert unter: www.e-werk.de
Für das Facebookevent hier klicken.

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