The Green Apple Sea (Köln & Offenbach)

Vom 19.-20.3. gingen The Green Apple Sea (in der aktuellen Besetzung könnte man sie fast als lokale Supergroup bezeichnen) auf Tour nach Köln und Offenbach. Neben den Gründungsmitgliedern Stefan Prange und Christian Ebert, saßen Frieder Graef (Ex-Smokestack Lightning), Flo Kenner (u.a. The Mergers & The Apartment Orchestra), Lena Dobler und Patrick Göbel in Bus und Zug. Und da scheinbar noch ein Platz frei war, luden sie mich ein mitzukommen um den Konzerttrip zu dokumentieren.

„Wer hat eigentlich die Schlüssel?“, dachte ich, als ich den Schlüssel am Sonntagabend nach der Tour in meine Wohnungstür stecke. Dieser Satz war der wohl am häufigsten gesagte Satz des Wochenendtrips mit The Green Apple Sea, die ich als stiller Beobachter mit der Kamera begleiten durfte. Wer hat an der Uhr gedreht? Das Wochenende war schneller vorbei als gedacht und die Zeit um die richtigen Worte für diesen Bericht zu finden auch.

Also drehen wir die Zeit mal drei Wochen zurück. Samstag, der 19.03.2016, 9:20 bzw. 9:30 oder doch lieber 9:40 in Erlangen: Mit dem Kameraequipment in der Tasche komme ich kurz vor Eintreffen des Tourbus am Großparkplatz an. Schnell wird sich begrüßt und ab geht die Fahrt in Richtung Köln!

Nach vier Stunden Fahrt und ein paar Aufwärmübungen am Parkplatz, sind wir im Weltempfänger Café & Hostel angekommen. In dieser kuscheligen Location hat das Melodica Festival Cologne seinen Platz gefunden. Organisiert wird dieses u.a von Hello Piedpiper und Honig, befreundeten Musikern der Band. Doch bevor The Green Apple Sea dem Festival ihre eigene Note hinzufügen, wird erstmal im Hotelzimmer und im Backstageraum musiziert, wodurch einige Akustiksessions enstanden.

Backstage.png

Gegen 19:00 Uhr begaben wir uns schließlich hinunter um das Equipment in Richtung Bühne zu verfrachten. Platzbedingt musste das Schlagzeug auf dem Bürgersteig vor der Eingangstür aufgebaut werden. Der Weltempfänger platze mittlerweile aus allen Nähten und die gefühlt 3qm große Bühne gestaltete den Changeover sehr kuschelig.

Während dem Soundcheck sicherte ich mir einen Platz in der ersten Reihe um später ein paar Nahaufnahmen bei einigen Songs zu filmen und vorallem den Song Floaters aufzunehmen. Durch die Position direkt in der ersten Reihe, konnte ich mir den Auftritt aus nächster Nähe anschauen, weniger gesprächig als noch beim Auftritt im K4 Nürnberg kam die Show daher. Mit einem abwechslungsreichen Set zwischen neuen und alten Songs sorgte The Green Apple Sea laut eines Stammgasts für ein absolutes Highlight im Weltempfänger: „Wow, ich hab noch nie vier Musiker aufeinmal hier auftreten sehen!“ „Eigentlich sind es sechs, neben der Bühne befinden sich zwei weitere Musiker…“ „Ach krass!“

Die letzten beiden Songs performten Mitglieder der Band mitten im Publikum, woraufhin sie letztendlich begeistert in die Nacht entlassen wurden.

Im Anschluss an die Show wurde noch ein wenig in und um den Weltempfänger gezecht und zumindest für diesen Abend schloss ich Freundschaft mit dem freigiebigen Barkeeper der Venue. Köln, schön war’s bei dir!

Nach einem kleinen mehrstimmigem Ständchen am frühen Morgen, das mich schlussendlich weckte und für das ich mich beim gemeinsamen Frühstück bedankte,  ging es los in Richtung Hessen, also mehr oder minder in meine alte Hood. Der Hafen 2 in Offenbach war das Ziel.

Als wir dort ankamen begeisterte mich die Location sofort. Kreatives Theaterambiente direkt am Wasser. Der Backstageraum war ein Bauwagen und hinter dem Kulturzentrum grasten hauseigene Schafe. Die Show hatte einen ungewöhnlich frühen Beginn, bereits um 16:00 Uhr enterte The Green Apple Sea vor einem interessierten Publikum die Bühne. Sie spielten, ich filmte und selbst nach der letzten Zugabe im Inneren des Hafen 2 hatte die Band noch nicht genug. IMG_9626

Als ich, nachdem ich mein Equipment eingesammelt hatte, rauskam stellte ich perplex fest, dass das Konzert akustisch vor der Tür weitergeführt wurde. Stefan, Lena und Frieder spielten noch weitere Stücke draußen vor der Tür vor einer kleinen, begeisterten Menge in die sich auch meine Eltern geschlichen hatten.

Nach der letzten Zugabe war es dann Zeit abzubauen und das Equipment für die Heimreise zu verladen, doch bevor wir uns in das gemütliche Café des Hafen 2 zum Abendessen zurückzogen nutzten wir noch die letzten Sonnenstrahlen um eine sehr amüsante Akustiksession aufzuzeichnen. Die Session bekommt ihr in Kürze auf YouTube zu sehen.screen-bau

Nach dem Abendessen traten wir dann die Heimreise an, nur um uns nun drei Wochen später zufällig beim Sing-In Babylon allesamt wiederzusehen. Dort traten die Musiker von The Green Apple Sea allerdings in ihrer anderen Konstellation namens Choir Of The Unbelievers auf und sorgten damit für mich persönlich für einen wunderschönen Abschluss dieses Sound Of Erlangen-Kapitels.

Sobald das entstandene Videomaterial bereit für die Öffentlichkeit ist, erfahrt ihr das natürlich bei www.facebook.com/soundofER oder www.facebook.com/thegreenapplesea.

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