MUZ-Bühne beim Bardentreffen

Die MUZ-Bühne ist seit 15 Jahren eine feste Institution auf dem Bardentreffen in Nürnberg. Alljährlich wählt eine Jury, bestehend aus Akteuren der lokalen Musikszene, aus zahlreichen Bewerbungen die besten Acts aus. Auch in diesem Jahr ist das Lineup wieder sehr vielfältig:

Freitag, 26.07.2019:


Avy Quest
Seine Stimme trifft uns tief ins Herz und seine philosophischen Worte hinterfragen die menschliche Existenz grundlegend. Er braucht nicht viel, um die Tiefe seiner Musik rüberzubringen. Seine Melodien offenbaren uns einen verborgenen Ort. Der Singer-Songwriter Avy Quest nimmt uns mit auf die Reise und bringt uns diesem Ort mit jedem Song ein Stückchen näher.


Koala Kaladevi
Dass gute Beats nicht nur mit programmierten Drumspuren und Midi-Instrumenten funktionieren, zeigt die Nürnberger Band Koala Kaladevi mit authentischem Live-Sound und packenden Hip-Hop Beats. Nach monatelangem Basteln im Proberaum entstanden Songs, die eine neue Qualität des Neo-Souls mitbringen. Sie sind durchströmt von eingängigen Hooks, geschmeidigen Effekten und durchdringenden Synthie-Klängen. Fette Bässe und treibende Grooves machen ihre Musik tanzbar, jazzige Lines lassen Herzen höherschlagen.



Ferge X Fisherman & Ki’Luanda
Ferge X Fisherman mischen gerade die süddeutsche Hip-Hop Szene auf. Mit ihrer jüngst veröffentlichten Debüt-EP „Gone Fishing“ überzeugen Rapper Fisherman sowie Produzent und DJ Ferge auch ohne hypermaskulines Schimpfwort-Gewitter. Ihre Message vermitteln sie mit Köpfchen und Gefühl. Zusammen mit Jazzensemble The Lakeside Boyz und Soul-Sängerin Ki´Luanda laden sie das Publikum ein, in entspanntes Hip-Hop abzutauchen.

Samstag, der 27.06.2019:


Muddy What?
Muddy What? zeigt, dass man nicht alt und lebenssatt sein muss, um Blues zu spielen. Die drei jungen Musizierenden bringen den Blues mit fesselnder Dynamik und atmosphärischer Dichte zurück auf die Bühne. Ihre raffinierten Klangwelten kennen keine starren Abläufe, sondern entwickeln sich immer wieder neu, reißen mit und berühren. Das Trio lässt jungen Blues entstehen, getragen von dem Mut, die traditionelle Stilrichtung auf ihre Art weiterleben und nicht einstauben zu lassen, sondern neu zu kreieren.



Goodbye Loona
Wenn Du vor Freude tanzen willst, doch die Augen tränen – dann steht wohl Goodbye Loona auf der Bühne. Noch vor einem Moment streichelten zarte Stimmen den sanften Klang eines Klaviers, und im nächsten Augenblick bebt bereits der Raum. Elemente aus Pop, Folk und Indie verschmelzen zusammen mit der Experimentierfreudigkeit des Trios zu einem ganz besonderen Genre.


A Blurred View
Bird Berlin, mit dem A Blurred View ab und an mal tourt, zwitschert in vielversprechenden Tönen über die Band: „Ein Ausbruch in die chaotische Harmonie, ein Klingen in sich selbst um des Klingen Willen. In jeder Pore glimmt die Spannung und die ungerichtete Fokussierung von A Blurred View. Eine puristisch-intensive Kulisse pocht euphorisch mit dem Drang nach vorne. Die zwei Nürnberger verdichten poetisch Kleinstes mit Größtem. Grunge dient dem Entkommen und dem Eintauchen gleichzeitig.“ Wir sind gespannt!
A Blurred View


Sky Blue Skin
Die Band um Sängerin, Songwriterin und Seltsame-Slidegitarre-Spielerin Olivia Solner kreiert eine vollmondnacht-südstaatenbluesartige atmosphärische Klangwelt irgendwo zwischen PJ Harvey und Quentin Tarantino und behält doch stets ihre ganz eigene Handschrift. Mit Vinzent Kusche am Schlagzeug und Neumitglied Jakob Heeren an der elektrischen Orgel groovt der hypnotische Grunge umso mehr und zaubert musikalischen Voodoo, von dem man sich nur allzu gern betören lässt.


Somewhere Underwater
Aus dem ehemaligen Soloprojekt eines fernliebenden Jungen ist mittlerweile eine Band geworden, deren Mitglieder die Liebe zu den frühen Sarah Records-Bands und den 80ies-Heartbreak-Hits teilen. Ihr Album „Slowly & Safely“ ist eine Introspektive des Weitwegseins von Kindheitserinnerungen und Teenage-Angst, Freunden und Familie. Mit Einflüssen aus dem Noise Pop unserer Jugend und einem Surf Pop-Touch der kratzigen Schallplatten der Eltern versuchen die Songs Erinnerungen und Sehnsüchte festzuhalten und in die Gegenwart zu transportieren.


schubsen
„Laut, wütend, klug und mitreißend“, betitelt das „Curt-Magazin“ die Nürnberger Band. Mit ihren kritischen Texten an der Grenze zum Wahn, packenden Riffs auf Sturzregengitarren gepaart mit treibender Auflehnung, begeistert und erschüttert sie seit Jahren ihr Publikum. Laut Rezensionen liefert schubsen mit ihrer kürzlich erschienenen Scheibe „Stühle rücken in Formation“ ein (Post-)Punk-Album ab, das sich selbstbewusst neben Genregrößen wie Turbostaat positionieren kann.


bird berlin

Mitten zwischen den Früchten des Funks schlemmt sich Bird Berlin durch den reich bestückten Glitzer-Pop-Obstkorb und kommt aus dem Grinsen nicht heraus. Saftige, waghalsige Beats begleiten diese tanzende Schlemmerfreude und sobald das Glockenstimmchen ertönt tropft uns der Karibik-Kiwi-Smoothie elegant über das Kinn. Bird Berlin, eine One-Man-Glitzer-Show, singt und tanzt zu den Beats seines iPods soft bekleidet und leichtfüßig wie eine Elfe. Bis 2020 verklingen Bird Berlins letzte Töne, also lasst Euch das nicht entgehen!

Sonntag, der 28.07.2019


Nobutthefrog
Authentisch erzählen die Drei mit ihrer Musik von fernen Ländern, großen Abenteuern und kleinen Geschichten. Damit regen sie zum Träumen an. Ihr selbst betiteltes Genre Frog-Pop birgt nicht nur im Namen Besonderheiten, Popmusik zu interpretieren: Die Multiinstrumentalisten bringen zusätzlich zur klassischen Pop-Besetzung mit Mundharmonika, Geige oder Kontrabass eine folkige Note mit ins Spiel, die die Traumhaftigkeit ihrer Songs unterstreicht.


Sunday Morning Orchestra

Zwischen heiter und wolkig entsteht mit Kontrabass und Stimme ein charmantes Zweimenschorchester. Smooth tanzt eine Stimme um die holzigen Tiefen des Kontrabasses. Mal luftig leicht, mal drückend warm, manchmal experimentell, immer Lo-Fi. Jazzy – und doch kein Jazz! Nach gut zwei Jahren, vielen Zigaretten, Schweiß, Kaffee, Halsbonbons und allerhand Gigs, gibt es nun auch einen kleinen aber feinen Tonträger! Das SMO verzaubert nicht nur sonntägliche Morgen!


Average Pizza
Keiner ist so Average wie das Trio aus der Südstadt. Mit Abstand am Averagesten, könnte man sagen. Johnny Salami, Fabi Quattro Formaggi und Ian Pineapple liefern euch Slices über sterbende Tierchen, schwierige Lebensentscheidungen oder die große Kühlschrankhoffnung. Drinks included. Dreckiger Schrammel-Indie-Antifolk mit Cheesy Crust zwischen The Wave Pictures, Radiator Hospital und … Velvet Underground? Bestellbar über Lieferando, Foodora und #averagepizzaoffical.


The Attic
Die vierköpfige Band macht Indie-Rock gepaart mit dem kaltschnäuzigen Charme eines 80er-Jahre Alternative-Sounds. Ihre Songs handeln von Außenseitern, Ekstase oder der Suche nach dem Unbekannten. Die Konzerte sind ein Balanceakt zwischen Melancholie und Übermut, aufmerksamem Lauschen und Tanzen. Mit ihrer mitreißenden Performance und den eingängigen Melodien zieht The Attic ihr Publikum in ihren Bann und lässt es aus diesem so schnell nicht mehr heraus.


Tristan and the Rosewood
Ursprünglich Mitte der 80er als Schulband entstanden, wurde sehr schnell mehr aus dieser pubertären Idee. Und zwar eine richtig fetzige Beat Band, die schnell ihren Aktionsradius weit über die fränkischen Grenzen hinaus ausgedehnt hat. Aber in Rente gehen, ohne vorher noch einmal das unvergleichliche Gefühl erlebt zu haben, auf einer der großen Nürnberger Bühnen zu stehen ist definitiv keine Option! Deshalb wollen sie raus auf die regionalen Bretter, um allen Tanzbeinschwingenden des Bardentreffens zu zeigen, dass es die gewissen Dinge für die Ewigkeit tatsächlich gibt.


A Tale Of Golden Keys
A Tale of Golden Keys sucht die Stille, den Fokus, die Konzentration. Mit dem aktuellen Album „Shrimp“ (Februar 2018) hat A Tale of Golden Keys ein melancholisches Meisterwerk veröffentlicht. In nur zehn Tagen wurden alle Songs geschrieben und aufgenommen. So gelingt es den Dreien, den Flow der vielen Konzerte der vorangegangenen Monate ins Studio zu transportieren und auf Platte zu bannen. Für das Album gibt es begeisterte Reaktionen aus allen Ecken und Enden und „Shrimp“ dürfte wohl in so mancher Jahresbestenliste auftauchen.

Lorenzer Platz
26.- 28. Juli 2019
15 Jahre MUZ-Bühne am Bardentreffen

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